Besuch von Kardinal Marx am 19.12.2010


Zum ersten Mal besuchte Erzbischof Reinhard Kardinal Marx das Studentinnenheim Aurach in München-Schwabing, eine der Einrichtungen des Opus Dei in Bayern. Er feierte die Hl. Messe mit den Studentinnen und Freunden des Hauses. Es begrüßte ihn der Regionalvikar der Prälatur Opus Dei in Deutschland, Prälat Dr. Christoph Bockamp.

In Aurach wohnen zurzeit 18 Studentinnen. Die
Bewohnerinnen spiegeln des Münchner Universitätslebens wider: Studentinnen aus Deutschland, Griechenland, Italien und Spanien, angehende Juristinnen, Ingenieurinnen, Medizinerinnen, verschiedener Konfessionen. Ihnen wird im Rahmen des hauseigenen Semesterprogramms ein ergänzendes Studium Generale angeboten. Dazu passt gut, was Kardinal Marx in seiner Predigt den Studentinnen sagte: „Der christliche Glaube ist anspruchsvoll, aber nicht schwer.“

An den Gottesdienst schloss sich ein Gespräch mit den Studentinnen in familiärer Atmosphäre an. Der Kardinal ermutigte sie, aus der Orientierung des Glaubens zu leben. Es sei eine wichtige Aufgabe auch des Opus Dei, „Menschen stark zu machen, mit den Unübersichtlichkeiten und Schwierigkeiten des Lebens aus einer katholischen Weltsicht heraus gut zurecht zu kommen.“ Eli, siebtes Semester Theologie, berichtete, dass sie schon seit mehreren Jahren in Aurach einen Grundkurs für nichtkatholische Studentinnen anbietet. Das Interesse sei groß. Die Leiterin des Studentenwohnheims, Dr. Barbara Dohr, erläuterte: „In unserem Haus wird der Glaube face to face weitergegeben.“

Wir sollten nicht damit zufrieden sein, nur schöne Gefühle zu haben, sagte der Kardinal mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Man müsse sie hinein nehmen in die Reflexion. Der ganze Mensch mit Herz und Verstand müsse sich ergreifen lassen: hinknien und anbeten, und sich so vorbehaltlos freuen.

 

Highlights des Semesters

Erzbischof Reinhard Kardinal Marx mit einer Gruppe von Studentinnen in Aurach